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Drei extrem heiße Tage sorgen für vorübergehendes Schrumpfen der Birnen!

·2 Min. Lesezeit·WolkyTolky

Drei extrem heiße Tage sorgen für vorübergehendes Schrumpfen der Birnen!
In diesem Artikel

Wöchentliches Update zum Birnenwachstum – live gemessen mit WolkyTolky-Dendrometern

In der vergangenen Woche gab es in den fünf Obstregionen keine extremen Wetterbedingungen. Trotzdem zeigen die Wachstumskurven der Birnen deutliche Unterschiede. Die WolkyTolky-Dendrometer, gekoppelt an die DF-Sensoren, erfassen täglich den Durchmesser der Frucht. So erhalten wir ein objektives Bild der Wachstumsdynamik in Nordholland, der Betuwe, Zeeland, Hageland und Haspengouw.

Detaildiagramm des Schrumpfens der Birnen während drei heißer Tage

Hageland: explosives Wachstum, kein Stress

Die auffälligste Entwicklung dieser Woche zeigt sich im Hageland (BE). Hier stieg der DF-Durchmesser in nur sieben Tagen von 49,0 mm auf 55,4 mm – ein Zuwachs von mehr als 6 mm. Die Wachstumskurve verläuft nahezu linear, ohne nennenswerte Einbrüche oder Stagnationen. Das deutet auf optimale Bedingungen hin: ausreichend Bodenfeuchte, kein Hitzestress und ein aktiver Saftstrom. Die Nächte waren relativ kühl, was die Zellstreckung begünstigt. Auffällig ist, dass sich das Wachstum im Hageland zum Ende der Woche hin sogar leicht beschleunigt, möglicherweise durch eine Kombination aus Niederschlag und hoher Einstrahlung.

Haspengouw: stabiles Wachstum, etwas hinter dem Hageland

Auch in Haspengouw (BE) ist das Wachstum kräftig, mit einem Zuwachs von etwa 5 mm. Die Kurve verläuft etwas flacher als im Hageland, zeigt aber keine Anzeichen von Stress. Die Birnen liegen hier im Plan für eine überdurchschnittliche Größe, sofern die Bedingungen günstig bleiben.

Zeeland und Nordholland: gleichmäßiges Wachstum, keine Ausreißer

In Zeeland und Nordholland verläuft das Wachstum stabil, mit einem Zuwachs von etwa 4 mm. Die Wachstumskurven sind flacher als in Belgien, zeigen aber weder Schrumpfen noch Wachstumsstillstand. Das deutet auf eine gute Wasserverfügbarkeit und milde Temperaturen hin. In Zeeland kann der Seewind für zusätzliche Verdunstung sorgen, diese Woche scheint das aber kein begrenzender Faktor zu sein.

Betuwe: Wachstum bleibt zurück, Aufmerksamkeitspunkte

Die Betuwe bleibt diese Woche deutlich zurück. Der DF-Durchmesser steigt nur um 2,5 mm. Die Kurve ist flach und zeigt zur Wochenmitte sogar eine leichte Abflachung. Mögliche Ursachen sind ein geringerer Bodenfeuchtevorrat, weniger Niederschlag oder ein begrenzender Faktor bei der Nährstoffversorgung. Für Anbauer in dieser Region ist es ratsam, Bodenfeuchte und Nährstoffverfügbarkeit kritisch im Auge zu behalten. Einen Wachstumsrückstand in dieser Phase holt man nur schwer wieder auf.

Kein Schrumpfen, aber regionale Streuung

Anders als bei der Hitzewelle der Vorwoche gibt es diese Woche kein Schrumpfen. Alle Regionen zeigen eine positive Wachstumskurve. Die Streuung zwischen den Regionen nimmt allerdings zu: Der Unterschied zwischen Hageland und Betuwe beträgt inzwischen mehr als 7 mm. Das unterstreicht, wie wichtig lokales Monitoring und Maßarbeit im Anbau sind.

Diagramm des Birnenwachstums nach Region in Woche 27

Warum sich Echtzeitmessung lohnt

Die Unterschiede zwischen den Regionen sind diese Woche größer als je zuvor. Nur mit objektiven, täglichen Daten kannst du rechtzeitig nachsteuern und Ertragsverluste vermeiden. Mit dem WolkyTolky-Dendrometer erkennst du Wachstumsstress sofort und kannst gezielt handeln.

Fragen? Wir helfen dir gern weiter!

Möchtest du mehr über diese Messungen und die Möglichkeiten von WolkyTolky erfahren oder hast du andere Fragen? Schau auf unserer Kontaktseite vorbei, um mehr Informationen zu erhalten oder direkt Kontakt aufzunehmen. Wir denken gern mit dir mit!

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